Als Pluralis Majestatis bezeichnet man ein rhetorisches Stilmittel, das man immer dann wählt, wenn man seinen Worten und seinem Handeln Gewicht geben möchte. Was Julius Cäsar einst in Mode gebracht hat, verwendet in der Tat heute oft schon jedes Kleinkind. Denn es lernt schnell, dass man eher Ziele erreicht, wenn statt einem ICH ein WIR im Satzbau verwendet wird.
Kreativ-Arbeit ist stets ein Gemeinschaftsprozess. Erst wenn man als eine Einheit funktioniert, dann können WIR etwas Großes und Bleibendes schaffen. Gemeinsam gibt man immer das Beste, treibt sich gegenseitig an und bleibt beim Erreichen der Ziele dennoch bescheiden, denn nicht ich, sondern WIR haben das geschafft.